Kul­tur vor der Haustür — so heißt das gemis­chte Kul­tur­pro­gramm im Freizeitzen­trum seit 1988. Zunächst haupt­säch­lich als Ange­bot für die Bewohner­In­nen des Stadt­teils — deswe­gen “vor der Haustür” — geplant, hat sich diese Kleinkun­strei­he bald als fes­ter Bestandteil der Kul­turszene in Biele­feld etabliert.

Die Kul­tur­rei­he hat sich auf die Präsen­ta­tion von Kleinkun­st und poli­tis­chem Kabarett spezial­isiert. Hinzu kom­men Live-Musik-Abende vielfältiger Art mit den Schw­er­punk­ten Chor­musik/a-capel­la — alles möglichst “unplugged”.
Zu den bekan­ntesten Kabaret­tis­ten, die im Freizeitzen­trum zu Gast waren, zählen die Miss­fits, Georg Schramm, Rüdi­ger Hoff­mann, Volk­er Pis­pers, Eisi Gulp, Arnulf Rat­ing, Hein­rich Pachl, Erwin Grosche und Max Uthoff. Weit­ere High­lights sind zweifel­los die regelmäßi­gen Auftritte der “Min­den­er Stich­linge” mit ihrem jährlich wech­sel­nden Pro­gramm und natür­lich die Vor­premiere des kabaret­tis­tis­chen Jahres­rück­blicks “Storno — die Abrech­nung” von Har­ald Funke, Thomas Philipzen und Jochen Rüther, die inzwis­chen Kult­sta­tus erre­icht hat.
Daneben wollen wir aber auch Nach­wuch­skün­stlern und weniger bekan­nten Akteuren Auftritte ermöglichen. Nicht sel­ten sind diese Tal­ente die Stars von mor­gen.
Als Ambi­ente erwartet Sie ein Ver­anstal­tungsraum mit ca. 200 Plätzen (bei Kabarettmöblierung /Stuhlreihen mit kleinen Tis­chen), bzw.mit bis zu 230 Plätzen (bei The­aterbestuh­lung), sowie ein ein­laden­der Foyer­bere­ich und Getränke-Ser­vice durch das Café Bis­cuit.


  • Fr 8 Feb. 2019 — 20.00 Uhr

    Erwin Grosche: “Wie aus heiterem Himmel”

    Gedanken­blitze und poet­is­che Nieder­schläge In seinem 14. Kleinkun­st­pro­gramm über­rascht der Pader­borner Kün­stler wieder mit ungewöhn­lichen Hym­nen, absur­den Träu­men und selt­samen Übertrei­bun­gen. Der Magi­er des Min­i­malen und Meis­ter der Miniatur schüt­telt wort­ge­waltig sein Ober­bett aus, singt auf dem Omni­chord von sein­er wilden Fre­undin und beklagt sich über die Tück­en des All­t­ags. Natür­lich fehlen auch nicht seine poet­is­chen Zumu­tun­gen über die Stille und die Natur. Man darf ges­pan­nt sein auf das neue Pro­gramm des Pader­borner Kul­tur­preisträgers, der schon im Vor­feld ganz beschei­den abwinkt: „Ich hab doch gar nichts gemacht.“ Weit­ere Infos unter: www.erwingrosche.de VVK: 17 € / erm. 15 €, ab 13.11.2018 AK: 19 € / erm. 17 €


  • Fr 8 Mrz. 2019 — 20.00 Uhr

    Aydin Isik & Mike McAlpine: “Unvereinte Nationen”

    Nach­dem das Brex­it-Opfer (der Brite) und der Prob­lemdeutsche (türkisch­er Herkun­ft) mit ihrem ersten Pro­gramm „Nord-Süd-Gefälle“ die Unter­schiede der Nord- und Südeu­ropäer gnaden­los auseinan­dergenom­men haben, ist nun die Welt­poli­tik dran…. In ein­er Zeit, in der eine unüber­legt geschriebene Twit­ter-Nachricht eines Präsi­den­ten mit einem undefinier­baren toten Tier auf dem Kopf einen Atom­krieg aus­lösen kann, disku­tieren die bei­den selb­ster­nan­nten Poli­tik­wis­senschaftler mit Unter­hal­tung­sh­in­ter­grund über die UN und lassen Poli­tik­er zu Wort kom­men, die wir vielle­icht zu unrecht verurteilen. Dabei sind sie poli­tisch wieder so unko­r­rekt, dass einem die Luft weg­bleibt. Noch nie waren Klis­chees so lustig. Weit­ere Infos: www.mike-aydin.com   VVK: 17 € / erm. 15 €, ab 13.11.2018 AK: 19 € / erm. 17 €  


  • Do 11 Apr. 2019 — 20.00 Uhr

    Mindener Stichlinge: “Bei Gewitter nicht hüpfen”

    Don­ner, Blitz und Son­nen­schein oder „Bei Gewit­ter nicht hüpfen“ Auch 2019 ist die poli­tis­che und gesellschaftliche Großwet­ter­lage Haupt­the­ma des neuen Pro­gramms der Min­den­er Stich­linge. Mit ihrem Kabarett-Pro­gramm “Bei Gewit­ter nicht hüpfen“ wer­den die Stich­linge The­men, die die Gemüter erhitzen, wieder in gewohnt spitzfind­i­ger Manier satirisch auf­bere­it­en. Bei welchem The­a­ter­don­ner blitzt und hagelt es in Regierungskreisen am meis­ten? Die Asylpoli­tik der Regierung bietet wieder ein­mal reich­lich Steil­vor­la­gen für die Kabarett-Truppe um Birg­er Haus­mann. Während die Kan­z­lerin um die halbe Welt fliegt und ihre Kohle aus­packt, bleibt der Emi­grant zu Haus. Boshaft, ohne schlecht­es Gewis­sen, haben die Stich­linge für das Flüchtling­sprob­lem eine Lösung parat: Not macht erfind­erisch, warum sich also nicht mit ein­er Organspende eine Aufen­thalts­genehmi­gung erkaufen? Während Land­wirte sich in Europa mit Bauern­regeln das Kli­ma schön reden, sind in der europäis­chen Gemein­schaft gren­züber­schre­i­t­end erste Ein­schläge erkennbar. Und der besorgte Bürg­er fragt sich: Hat das Kan­zler­amt eigentlich einen Blitz­ableit­er? Bekan­nter­maßen lassen die Stich­linge ihre Besuch­er nicht im Regen ste­hen. Auch wenn die Umstel­lung der Großwet­ter­lage hin zu wech­sel­haftem Wet­ter immer wahrschein­lich­er wird. Für gutes Wet­ter sor­gen Kirsten Gerl­hof, Anni­ka Hus, Frank Oester­win­ter. Den musikalis­chen Don­ner­schlag pflegt der stets wet­ter­feste Stephan Winkel­hake. Regie Birg­er Haus­mann, Co-Regie: Jür­gen Jucht­mann. Weit­ere Infos unter: www.kabarett-stichlinge.de VVK: 17 € / erm. 15 €, ab 12.02.2019 AK: 19 € / erm. 17 €


  • Fr 12 Apr. 2019 — 20.00 Uhr

    Mindener Stichlinge: “Bei Gewitter nicht hüpfen”

    Don­ner, Blitz und Son­nen­schein oder „Bei Gewit­ter nicht hüpfen“ Auch 2019 ist die poli­tis­che und gesellschaftliche Großwet­ter­lage Haupt­the­ma des neuen Pro­gramms der Min­den­er Stich­linge. Mit ihrem Kabarett-Pro­gramm “Bei Gewit­ter nicht hüpfen“ wer­den die Stich­linge The­men, die die Gemüter erhitzen, wieder in gewohnt spitzfind­i­ger Manier satirisch auf­bere­it­en. Bei welchem The­a­ter­don­ner blitzt und hagelt es in Regierungskreisen am meis­ten? Die Asylpoli­tik der Regierung bietet wieder ein­mal reich­lich Steil­vor­la­gen für die Kabarett-Truppe um Birg­er Haus­mann. Während die Kan­z­lerin um die halbe Welt fliegt und ihre Kohle aus­packt, bleibt der Emi­grant zu Haus. Boshaft, ohne schlecht­es Gewis­sen, haben die Stich­linge für das Flüchtling­sprob­lem eine Lösung parat: Not macht erfind­erisch, warum sich also nicht mit ein­er Organspende eine Aufen­thalts­genehmi­gung erkaufen? Während Land­wirte sich in Europa mit Bauern­regeln das Kli­ma schön reden, sind in der europäis­chen Gemein­schaft gren­züber­schre­i­t­end erste Ein­schläge erkennbar. Und der besorgte Bürg­er fragt sich: Hat das Kan­zler­amt eigentlich einen Blitz­ableit­er? Bekan­nter­maßen lassen die Stich­linge ihre Besuch­er nicht im Regen ste­hen. Auch wenn die Umstel­lung der Großwet­ter­lage hin zu wech­sel­haftem Wet­ter immer wahrschein­lich­er wird. Für gutes Wet­ter sor­gen Kirsten Gerl­hof, Anni­ka Hus, Frank Oester­win­ter. Den musikalis­chen Don­ner­schlag pflegt der stets wet­ter­feste Stephan Winkel­hake. Regie Birg­er Haus­mann, Co-Regie: Jür­gen Jucht­mann. Weit­ere Infos unter: www.kabarett-stichlinge.de VVK: 17 € / erm. 15 €, ab 12.02.2019 AK: 19 € / erm. 17 €


  • Fr 20 Sep. 2019 — 20.00 Uhr

    Frank Sauer: “Scharf angemacht”

    Die besten Rezepte für Beziehungssalat Wenn eine Frau ihren Mann mit ein­er anderen teilen muss, ist das dann Ehe­gat­ten­split­ting? Und wenn sie ihn nur wegen seines Geldes geheiratet hat, ist das dann eine Schein-Ehe? Und auch wenn Feuer Män­ner­sache ist — Frauen kön­nen bess­er damit spie­len. Denn die Frau ist eine raf­finierte Mis­chung aus Brand­s­tifter und Feuer­wehr. Beziehun­gen entste­hen heute beim Speed-Dat­ing in Chat-Rooms, wo man nicht wie früher über Gefüh­le, son­dern darüber redet, ob sich nach dem Kurssturz an der Sin­gle­börse der SEX wieder erholt — der Sin­gle Emis­sion Index. Und vielle­icht klappts ja tat­säch­lich alle 11 Sekun­den mit dem Ver­lieben. Aber spätestens wenn man sich fragt: „Ist das hier noch eine offene Beziehung oder schon eine geschlossene Abteilung?“ – spätestens dann haben wir ihn – den Beziehungssalat. Und dann kommt noch der Zahn der Zeit dazu. Deswe­gen hier zwei Tipps: Frauen! Genießt die Zeit zwis­chen zwis­chen 30 und 40. Es sind die besten 25 Jahre eures Lebens. Und Män­ner! Schaut in den Spiegel und seid dankbar. Dankbar dafür, daß eure Frauen euch trotz­dem geheiratet haben. Denn die Ehe ist der beste Beweis, dass Frauen Humor haben.   „Scharf angemacht“ – das ist ein gepf­ef­fertes Pro­gramm, geschrieben in rat­tern­den Zügen, in ver­rucht­en Kneipen, in Hotel­bars und frem­den Bet­ten, an befre­un­de­ten Küchen­tis­chen und in stylis­chen Cock­tail­bars. Frank Sauer, der Mann mit der aus­ge­fal­l­enen Frisur, hat sich umge­hört und alles fest­ge­hal­ten in einem neg­ligé­far­be­nen Notizbuch. Und so tänzelt er mit Witz, Intel­li­genz und ziem­lich über­raschen­den Wen­dun­gen leicht­füßig durch das Dic­kicht von Paarungsökonomie, Tren­nungsphan­tom­schmerz und Ver­liebt­sheits­ge­fühlschaos. Und ob Män­ner bess­er ein­parken kön­nen oder Frauen – das ist ihm ziem­lich wurscht. Erleben Sie Lust am Lachen – denn Frank Sauer weiß, wo der L-Punkt ist. Weit­ere Infos unter: www.franksauer.net VVK: 17 € / erm. 15 €, ab 02.07.2019 AK: 19 € / erm. 17 €